Julius Auth wird Deutscher Junioren Meister im Flatland

Ein­rad­fah­ren ist bekannt – aber was bedeu­tet hier Flat­land und Street?

Am 5. und 6. Juli fand in Düs­sel­dorf die Ger­man Uni­cy­cling Com­pe­ti­ti­on im Flat­land und Street statt. „Flat­land“ und „Street“ sind „Urban“-Disziplinen, d. h. Tricks wer­den auf fla­chem Unter­grund und der Stra­ße (engl. flat) und auf der Ska­ter­bahn (engl. street) gefah­ren.

Flat-Dis­zi­plin:

In Vor­läu­fen fuh­ren alle Fah­rer ein­zeln eine Minu­te ihre Tricks und wur­den bewer­tet. Anhand die­ser Bewer­tun­gen wer­den die Finals ein­ge­teilt, bei denen die bes­ten Fah­rer in einer Art K.o.-System gegen­ein­an­der antre­ten, sich „bat­teln“. Die Finals fan­den am Stadt­strand in Düs­sel­dorf direkt an Rhein mit anspruchs­vol­le Flows (Trick­kom­bi­na­tio­nen) und schwie­ri­gen Tricks statt.

Hier­bei konn­te sich Juli­us Auth, als amtie­ren­der Welt­meis­ter der Junio­ren, im Flat­land den Titel Deut­scher Meis­ter der Junio­ren sichern.

Street-Dis­zi­plin:

Am Sonn­tag wur­de die Dis­zi­plin Street (Tricks fah­ren auf einer Ska­ter­bahn) wegen star­ken Regens nur auf einer klei­nen Flä­che gefah­ren. Dabei fah­ren die Ein­rad­fah­rer eine Minu­te lang Tricks auf der Bahn. Hier konn­te sich Juli­us Auth die Bron­ze-Medail­le sichern.

Juli­us ist der­zeit der ein­zi­ge Fah­rer des TSV Duden­ho­fen, der an Wett­kämp­fen im Street und Flat­land teil­nimmt. Er wird dabei sehr von sei­ner Trai­ne­rin Kris­ti­na Ratz­ka unter­stützt und, wenn mög­lich, auf den Wett­kämp­fen beglei­tet.