Bürgermeister Max Breitenbach besucht neues Trialgelände

Am Don­ners­tag, 24. Sep­tem­ber, durf­ten wir beson­de­ren Besuch auf unse­rem neu­en Tri­al­ge­län­de in der Hegel­stra­ße 2 begrü­ßen. Rod­gaus Bür­ger­meis­ter Max Brei­ten­bach mach­te sich gemein­sam mit dem 1. Vor­sit­zen­den des TSV Duden­ho­fen, Har­ry Enck, und Vor­stands­mit­glied Simo­ne Laber per­sön­lich ein Bild davon, was auf dem Gelän­de in den ver­gan­ge­nen Wochen ent­stan­den ist.

Vom ehemaligen Haufler-Gelände zum neuen Trialgelände

Bereits im Mai die­ses Jah­res hat unse­re Fahr­rad­tri­al-Abtei­lung einen Teil des ehe­ma­li­gen Hauf­ler-Gelän­des von der Stadt Rod­gau über­nom­men. Da zu die­sem Zeit­punkt die Wett­kampf­sai­son noch in vol­lem Gan­ge war und unser bis­he­ri­ges Gelän­de wei­ter­hin für das Trai­ning benö­tigt wur­de, konn­ten wir mit dem eigent­li­chen Umzug nicht sofort begin­nen.

In der letz­ten Woche der Som­mer­fe­ri­en ging es dann rich­tig los. Zunächst muss­te Mate­ri­al vom bis­he­ri­gen Gelän­de abge­baut, trans­por­tiert und am neu­en Stand­ort wie­der sinn­voll ein­ge­setzt wer­den.

Was danach inner­halb kür­zes­ter Zeit ent­stan­den ist, über­rascht uns selbst noch ein biss­chen. Bei einem gro­ßen Arbeits­ein­satz wur­den gemein­sam mit Axel Frit­sch vom Miet­ser­vice Rod­gau und Jonas Fried­rich von der JOFR Aca­de­my nahe­zu alle vor­han­de­nen Mate­ria­li­en ver­baut und an nur einem Tag die ers­ten gro­ßen Sek­tio­nen geschaf­fen. Mit den rich­ti­gen Maschi­nen, tat­kräf­ti­ger Unter­stüt­zung und vie­len hel­fen­den Hän­den wur­de aus einer weit­ge­hend frei­en Flä­che inner­halb weni­ger Stun­den erst­mals ein rich­ti­ges Tri­al­ge­län­de.

Seit­dem ist wei­ter viel pas­siert. Inzwi­schen ste­hen unse­ren Fah­re­rin­nen und Fah­rern ver­schie­de­ne Sek­tio­nen mit unter­schied­li­chen Schwie­rig­keits­gra­den zur Ver­fü­gung. Neben einer gro­ßen Beton­sek­ti­on gibt es meh­re­re Stein­sek­tio­nen mit Hügeln, gro­ßen Stei­nen und Baum­stäm­men sowie eine Rei­fen­sek­ti­on.

Damit bie­tet das neue Gelän­de Mög­lich­kei­ten, die uns zuvor in die­ser Form gefehlt haben. Anfän­ger kön­nen sich Schritt für Schritt wei­ter­ent­wi­ckeln, wäh­rend unse­re Fort­ge­schrit­te­nen end­lich auch an grö­ße­ren und tech­nisch anspruchs­vol­le­ren Hin­der­nis­sen trai­nie­ren kön­nen.

Bürgermeister Max Breitenbach macht sich selbst ein Bild

Bei sei­nem Besuch führ­te Abtei­lungs­lei­ter und Trai­ner Armin Röhn­ke Bür­ger­meis­ter Max Brei­ten­bach gemein­sam mit Har­ry Enck über das Gelän­de. Dabei berich­te­te er vom Umzug, dem Auf­bau und den zahl­rei­chen Arbeits­stun­den, die bereits in das neue Gelän­de geflos­sen sind, und stell­te die ver­schie­de­nen Sek­tio­nen vor.

Ein wich­ti­ges The­ma war dabei auch die Sicher­heit auf dem Trai­nings­ge­län­de. Gera­de bei den grö­ße­ren Hin­der­nis­sen müs­sen Stei­ne und Beton­ele­men­te dau­er­haft sicher ste­hen. In der Beton­sek­ti­on wur­den des­halb unter ande­rem Beton­stür­ze und Stei­ne mit Mör­tel fixiert. Dass beim Auf­bau nicht nur die sport­li­che Her­aus­for­de­rung, son­dern auch die Sicher­heit der Fah­rer im Blick behal­ten wird, fiel auch Bür­ger­meis­ter Max Brei­ten­bach posi­tiv auf.

Fahrradtrial hautnah erleben

Da der Besuch wäh­rend unse­rer regu­lä­ren Trai­nings­zeit statt­fand, blieb es nicht bei einer Besich­ti­gung. Fah­rer aus unse­rer Anfän­ger­grup­pe sowie aus der Fort­ge­schrit­te­nen­grup­pe waren an die­sem Nach­mit­tag auf dem Gelän­de. So konn­te der Bür­ger­meis­ter Fahr­rad­tri­al direkt in Akti­on erle­ben.

Vor allem unse­re Fort­ge­schrit­te­nen zeig­ten ein­drucks­voll, was mit viel Trai­ning auf dem Tri­al­rad mög­lich ist. Mit Sprün­gen auf teil­wei­se beacht­lich hohe Stei­ne und Beton­ele­men­te demons­trier­ten sie, wie viel Tech­nik, Balan­ce, Prä­zi­si­on und Kör­per­be­herr­schung hin­ter unse­rem Sport ste­cken. Bür­ger­meis­ter Max Brei­ten­bach ver­folg­te das Trai­ning mit gro­ßem Inter­es­se und konn­te sich so aus nächs­ter Nähe einen Ein­druck von unse­rem Sport und den neu­en Trai­nings­mög­lich­kei­ten ver­schaf­fen.

Noch lange nicht fertig

Auch wenn bereits viel ent­stan­den ist, fer­tig ist das neue Zuhau­se der Tria­ler noch lan­ge nicht. Wei­te­re Hin­der­nis­se und Sek­tio­nen sol­len fol­gen. Zwei bereits orga­ni­sier­te Gar­ten­hüt­ten war­ten auf ihren Wie­der­auf­bau und zusätz­li­che Con­tai­ner sol­len künf­tig drin­gend benö­tig­ten Lager­raum für Mate­ri­al und Aus­rüs­tung schaf­fen.

Auch eine Strom­ver­sor­gung steht noch auf unse­rer Wunsch­lis­te, damit wir das Gelän­de in der dunk­le­ren Jah­res­zeit beleuch­ten und die Trai­nings­mög­lich­kei­ten ent­spre­chend erwei­tern kön­nen.

Und auch sport­lich haben wir ein Ziel vor Augen: Lang­fris­tig möch­ten wir auf unse­rem neu­en Gelän­de einen Tri­al-Wett­kampf aus­rich­ten. Bis dahin muss noch eini­ges ent­ste­hen, doch mit jeder neu­en Sek­ti­on kom­men wir die­sem Ziel ein Stück näher.

500 Euro Unterstützung für unsere Fahrradtrialer

Eine wei­te­re erfreu­li­che Nach­richt hat­te der Bür­ger­meis­ter bei sei­nem Besuch eben­falls im Gepäck: Die Spar­kas­se Lan­gen-Seli­gen­stadt unter­stützt unse­re Fahr­rad­tri­al-Abtei­lung mit einer Spen­de in Höhe von 500 Euro.

Frank Lortz, Vize­prä­si­dent des Hes­si­schen Land­ta­ges und Vor­sit­zen­der des Ver­wal­tungs­ra­tes der Spar­kas­se Lan­gen-Seli­gen­stadt, ließ uns die­se Nach­richt über Bür­ger­meis­ter Max Brei­ten­bach zukom­men. Über die Unter­stüt­zung freu­en wir uns sehr und bedan­ken uns herz­lich bei der Spar­kas­se Lan­gen-Seli­gen­stadt.

Ein Besuch, über den wir uns sehr gefreut haben

Zum Abschluss durf­te natür­lich auch ein gemein­sa­mes Grup­pen­fo­to mit Bür­ger­meis­ter Max Brei­ten­bach und unse­ren Tri­al­fah­rern nicht feh­len.

Wir bedan­ken uns bei Max Brei­ten­bach für sei­nen Besuch und sein Inter­es­se an unse­rer Abtei­lung. Ein beson­de­rer Dank gilt zugleich der Stadt Rod­gau, die uns mit dem Gelän­de in der Hegel­stra­ße die Mög­lich­keit gege­ben hat, dem Fahr­rad­tri­al in Duden­ho­fen eine neue Hei­mat und vor allem eine Per­spek­ti­ve für die Zukunft zu geben.

Und natür­lich gilt unser Dank allen, die in den ver­gan­ge­nen Wochen mit ange­packt, Mate­ri­al bewegt, gebaut, geschraubt, beto­niert und unzäh­li­ge Arbeits­stun­den inves­tiert haben. Ohne die­sen Ein­satz wäre das, was heu­te bereits auf unse­rem neu­en Gelän­de steht, nicht mög­lich gewe­sen.