Jahreskonzert des Orchesters Zwei Klang Rodgau

Unter dem Motto „Ich glaub’ bei dir piept’s !?“  ist dem Orchester Zwei Klang Rodgau am 04.11.2018 ein abwechslungsreiches Konzert unter der Mitwirkung der Brass Band der GBS- Jügesheim gelungen.

Unter der musikalischen Leitung des Dirigenten Lukas Massoth durfte das Publikum in der vollbesetzten TSV-Halle in Dudenhofen gespannt sein, wie vielseitig Blasmusik klingen kann und sich an diesem Abend in die bunte Vogelwelt entführen lassen. Von Werken für sinfonisches Blasorchester über Jazz, Marsch bis hin zur Filmmusik – alles fand’ seinen Platz.

Mit dem Stück „Os Pássaros do Brasil“ wurden die Zuhörer in den brasilianischen Urwald entführt, die Gäste konnten an idyllischen Bachufern den Singvögeln lauschen, auch der verrückteste Vogel war anzutreffen, denn skurrile Arrangements des „Radetsky-Marschs“ oder Chansons wie „Mein Papagei frisst keine harten Eier“ stellte das Orchester vor besondere Hürden, wo der ein oder andere denken mochte : „Ich glaub‘ bei Dir piept’s !?“

Als Gast wurde ein besonderer Singvogel eingeladen und es wurden mit der Sängerin Stella Dörner gemeinsam Jazzstandards wie „Lullaby of Birdland“ oder die Opernarie „L‘amour est un oiseau rebelle“ dargeboten.

Damit sich das Orchester zukunftsorientiert weiterentwickeln kann, wird besonderen Wert auf die Jugendarbeit und die musikalische Ausbildung gelegt.

Die seit Jahren bestehende Kooperation in Bezug auf musikalische Nachwuchsförderung, des JSK Rodgau und der Georg-Büchner Schule Jügesheim hat es inzwischen zur Tradition werden lassen, dass die Brass-Band unter Leitung von René Frank am Jahreskonzert des Orchesters mitwirkt. Mit zwei dargebotenen Stücken bereicherten die Jugendlichen das Programm.

Als krönenden Abschluss des Abends bot das Orchester Zwei Klang zusammen mit der Brass Band sowie der Sängerin Stella Dörner  mit dem Stück „Rise like a Phoenix“  Gänsehautfeeling. - Aber dem war dem begeisterten Publikum nicht genug und so wurde der ganze Saal bei der zweiten Zugabe „Auf die Vogelwiese“  zur gesanglichen Unterstützung aufgefordert und mit einem „Ohrwurm“ auf den Nachhauseweg begleitet.