TSV Leichtathleten starten erfolgreich in Erfurt

Zum Jahresende reisten fünf Athletinnen und Athleten des TSV gemeinsam mit ihrem Trainer Bernd zum stark besetzten Hallensportfest nach Erfurt. Für Bernd war es eine Rückkehr an eine frühere Wirkungsstätte, an der er selbst viele Jahre erfolgreich als Trainer tätig war.
Alle TSV-Starter präsentierten sich in sehr guter Verfassung und bestätigten die positiven Trainingseindrücke eindrucksvoll. Der Wettkampf hatte für einige Teilnehmende besondere Bedeutung: Für Tuana und Eslina war es vorerst der letzte Wettkampf, da ihre Familie ins Ausland umzieht. Für Jannis und Annabell war es der letzte Start im LG-Trikot, künftig treten sie für den TSV Dudenhofen an. Entsprechend hoch war die Motivation, sich noch einmal von der besten Seite zu zeigen – mit Erfolg.
Alle Athletinnen und Athleten kehrten mit neuen persönlichen Bestleistungen aus Erfurt zurück. Gegen die stark vertretenen Internatsathleten war zwar kein Spitzenplatz möglich, dennoch erreichten die TSV-Starter respektable Platzierungen im Mittelfeld, teilweise in Teilnehmerfeldern mit über 40 Athleten pro Altersklasse.
Jannis sicherte sich den Sieg in der Männerklasse, die zwar nicht sehr stark besetzt war, jedoch eine klare Leistungssteigerung zeigte. Über 60 Meter stellte er mit 7,92 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit auf. Auch über 200 Meter verbesserte er sich deutlich auf 26,49 Sekunden und blieb damit rund eine Sekunde unter seiner Vorjahreszeit.
Annabell überzeugte über 60 Meter mit einer neuen Bestzeit von 8,64 Sekunden nach zuvor 8,86 Sekunden. Im Weitsprung zeigte sie technisch saubere Sprünge, traf das Absprungbrett jedoch nicht optimal. Bei besserem Bretttreffer wären Weiten um 4,60 Meter möglich gewesen.
Tuana war nach längerer Krankheitspause erst seit zwei Wochen wieder im Training. Umso beachtlicher waren ihre Leistungen: Über 60 Meter lief sie mit 9,86 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit, im Weitsprung erzielte sie ordentliche 3,13 Meter.
Eslina zeigte erneut ihr großes Potenzial. Die erst neunjährige Athletin hielt sehr gut mit der Konkurrenz mit. Über 50 Meter steigerte sie sich von 8,63 auf 8,47 Sekunden. Im Weitsprung verbesserte sie sich von 3,03 auf 3,23 Meter, obwohl sie bei allen Sprüngen rund 20 bis 25 Zentimeter verschenkte.




